Alle über Rauchwärmeabzugsanlagen (RWA). Rauchwärmeabzugsanlagen sind technische Systeme, die in Gebäuden eingesetzt werden, um im Brandfall Rauch und Wärme aus dem Gebäude abzuleiten. Diese Anlagen sind ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzes und tragen dazu bei, die Sicherheit von Personen zu erhöhen und die Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern.
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Unter Punkt 6.2.7.15 der VDE 833-2 wird festgestellt:
„Ansaugöffnungen von Ansaugrauchmeldern sind wie punktförmige Rauchmelder DIN EN 54-7 zu planen“. Deshalb ist eine Ansaugöffnung wie ein punktförmiger Melder zu sehen..
Entscheidend nach der Norm ist aber, dass die Brandkenngröße Rauch den Melder erreicht. Die Rauchströmungen innerhalb der Aufzugsschächte werden durch die Aufzugsfahrkörbe beeinflusst. Deshalb wird ein weiterer punktförmiger Rauchmelder unterhalb des Fahrkorbs angeordnet. Hierdurch wird eine Rauchdetektion in unmittelbarem Fahrkorbbereich erreicht, was als deutlicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Ansaugsystemen gesehen wird, da sich der Rauch genau an dieser Stelle staut und erst dann an der Kabine vorbei strömt.
Hersteller der im Markt angebotenen Punktmelder- und Ansaugsysteme berufen sich daher auf Zulassungen/Prüfungen des TÜV und der Dekra.
Die DIN VDE 0833-2 gilt, wie dem Anwendungsbereich und dem Titel „Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 2: Festlegungen für Brandmeldeanlagen“ zu entnehmen ist, für Brandmeldeanlagen. Die Rauchdetektion wird zwar beschrieben, nicht jedoch explizit für Aufzugschächte. Die Anlehnung an Hochregalläger entspricht nicht einer Rauchdetektion in Aufzugschächten. Auch wenn die DIN VDE 0833-2 für ähnliche Anwendungen herangezogen werden kann, ist zu bemerken, dass sie für Ansaugrauchmelder in Aufzugsschächten lediglich die Erleichterung beinhaltet, dass die Rohrsysteme entlang von Aufzugsschächten vertikal installiert werden dürfen. Diese Vorgaben erfüllen ebenso Punktrauch-melder, wenn diese min. alle 12m installiert werden und einer unter dem Fahrkorb.
Rauchdetektion wäre eigentlich der techn. richtige Begriff aller auf dem Markt befindlichen Systeme. Es handelt sich bei diesen nicht um eine NRA – es gibt keine Definition bzgl. Zuluft.
Unabhängig davon, wo der Brand im Schacht entsteht, wird der Rauch sicher durch Punktrauchmeldern detektiert. Durch den gewählten Abstand der Melder und durch den zusätzlichen Melder unterhalb des Fahrkorbes ist eine Rauchdetektion sichergestellt, nicht jedoch eine raucharme Zone innerhalb des Aufzugschachtes. Dieses ist ausschließlich durch eine Rauchschutz- Druckanlage (RDA) zu gewährleisten.
Nein, Aufzugsschächte gehören gem. LBO zu den Treppenräumen.
Die Geometrische Öffnung muss min. 0,1qm bzw. 2,5% der Grundfläche des Schachtes entsprechen. Ausnahme ist Brandenburg mit 5% und min. 0,2qm. Baden Württemberg min. 0,1qm, 5%
Brandschutz für Liftanlagen unter Einhaltung der Energieeinsparungs-Verordnung (EnEV) ist ein wichtiges Thema, mit dem sich die Produktentwickler verschiedener Herstellerfirmen seit einiger Zeit intensiv beschäftigen. Dabei ist die seit der Einführung der EnEV im Jahre 2002 dauerhaft angebrachte Öffnung in den Schächten, wie man sie häufig noch vorfindet, nicht mehr statthaft.
Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragenden Umfassungsflächen dauerhaft luftundurchlässig sind. In Deutschland setzen die Planer und Betreiber von Aufzugsanlagen bisher vorwiegend auf die Ansaugmethode, bestehend aus einem Rohrsystem mit entsprechendem Zubehör zur Heranführung von Brandrauch an die RWA-Zentrale. Doch es gibt inzwischen auch wirtschaftlichere Alternativen!
LiSE – wirtschaftlich und zuverlässig! Zusammen mit Hekatron, dem Spezialist für die Entwicklung,Herstellung und Vertrieb von Systemen des anlagentechnischen Brandschutzes aus Sulzburg/BW entwickelte STG-BEIKIRCH eine interessante und wirtschaftlichere Alternative zu den bisher üblichen Ansaugsystemen. LiSE heißt das zuverlässige Entrauchungssystem aus Lemgo. Es basiert auf dem Prinzip der punktförmigen Rauchmelder mit weiteren bewährten Systemkomponenten. Entgegen bisheriger Stellungnahmen aus dem Markt kann es sicher und zuverlässig den Rauch im Schacht detektieren. Das Besondere daran ist, das System arbeitet mit einer geschlossenen Rauchabzugsöffnung, die mittels Detektion durch automatische Melder oder manuelle Auslösung geöffnet wird. Dadurch wird die Öffnung nur im Bedarfsfall, entweder zur Lüftung oder zum Rauchabzug betätigt. Auf diese Weise vermeidet man unnötige Energie- und Wärmeverluste und erfüllt gleichzeitig die Vorgaben der geltenden EnEV. Mit LiSE wird die darin geforderte Dichtheit der wärmeaustauschenden Umfassungsflächen und die Mindestluftwechselrate entsprechend dem Stand der Technik hinreichend sichergestellt.
Der Tauglichkeitsnachweis ist gemäß TÜV-Gutachten STET-FR-2008-10 (8105019260), Mai 2009 gewährleistet.
LiSEist einfach und sicher anzuwenden. Durch seine technikneutrale Ausstattung passt LiSE in jeden Aufzugsschacht, unabhängig von Hersteller und Aufzugstyp. Die automatische Rauchdetektion erfolgt durch punktförmige Rauchmelder. Die Detektoren werden oberhalb der Aufzugsschachtgrube in maximalen Abständen von 12 Metern zueinander und darüber hinaus noch im Schachtkopf angeordnet. Diese Rauchmelder wirken auf eine RWA-Zentrale, in der die Freigabe der Rauchzugsöffnungen automatisch veranlasst wird. Gleichzeitig erhält die Aufzugssteuerung die automatische Anweisung, die Evakuierungsebene anzusteuern und die Aufzugskabine zum Aussteigen zu öffnen. Die Schachtentrauchung geschieht durch eine Lichtkuppel oder ein Lamellenfenster, deren Öffnungsvorgang durch geeignete Antriebe sichergestellt wird.
System mit bewährten Komponenten
LiSE überzeugt durch und durch mit bewährten Komponenten. Zum System gehören die RWA-Zentrale, die punktförmigen, Streulicht-Rauchmelder (DIN EN 54-7), die eigens für die Anwendung im Liftschacht entwickelt wurden, außerdem die RWA-Bedienstelle, der Antrieb zum elektrischen Öffnen und Schließen der Rauchabzugsklappen im Aufzugsschacht, bzw. im Maschinenraum sowie die Lichtkuppel oder der Lamellenlüfterfür Liftschachtentrauchung oder –Entlüftung.
Das LiSE-Entrauchungssystem von STG-BEIKIRCH erweist sich als wirtschaftlichere und kostengünstigere Liftschachtentrauchung gegenüber marktüblichen Ansaugsystemen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Projektabwicklung erfolgt mit vordefinierten und geprüften Produkten als Standardmodulen komplett über den Aufzugslieferanten. Das System garantiert durch seine bewährten Systemkomponenten eine einfache Handhabung und kostengünstige Anschaffung, Vorteile, die sich in Euro und Cent für Hersteller und Betreiber langfristig rechnen. Darüber hinaus ist LiSE die praktische und effiziente Lösung für Neuanlagen, eignet sich aber genauso gut für die Umrüstung des Altbestandes durch Wartungsverträge. LiSE verspricht zudem eine einfache und kostengünstige Wartung. Die Eigenstromaufnahme ist gering, weil keine permanente Rauchansaugung vorhanden ist. Der Vertrieb erfolgt direkt über uns, den Hersteller, STG-BEIKIRCH.
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